Abschlussveranstaltung im Literaturhaus
“Wem gehört die Zukunft?”, so lautete die Leitfrage der insgesamt 11 Denkzeiträume, die das Team der Praktischen Philosophie der Karl-Franzens-Universität in Zusammenarbeit mit dem Bürgermeisteramt der Stadt Graz und dem Literaturhaus von Mai bis Dezember veranstaltete. Auch junge, 10 bis 15jährige, und erwachsene AutorInnen waren aufgerufen, sich im Rahmen eines Literaturwettbewerbs kreativ mit dieser Frage auseinander zu setzen. Einige der so entstandenen Texte werden zu hören sein. Bei der Abschlusspräsentation im Literaturhaus ziehen wir noch einmal Bilanz und schauen zurück auf die thematisch vielfältigen Abende und die lebendigen, spannenden Diskussionen mit dem Grazer Publikum.
Beginn um 18 Uhr im Literaturhaus
Abschlussveranstaltung im Literaturhaus Graz
“Wem gehört die Zukunft?”, so lautete die Leitfrage der insgesamt 11 Denkzeiträume, die das Team der Praktischen Philosophie der Karl-Franzens-Universität in Zusammenarbeit mit dem Bürgermeisteramt der Stadt Graz und dem Literaturhaus von Mai bis Dezember 2012 veranstaltete. Bei der Abschlusspräsentation am 3. Dezember 2012 zogen wir im Literaturhaus noch einmal Bilanz und blickten zurück auf die thematisch vielfältigen Denkzeiträume und die lebendigen, spannenden Diskussionen mit dem Grazer Publikum. Das Projekt „Wem gehört die Zukunft?“ bestand aus zwei Zyklen:
Von Mai bis Juli 2012 wurde die Tür der Wissenschaft für ein breites Publikum in einem zugänglichen Raum geöffnet, um nicht nur Fachleuten, sondern allen Interessierten die Möglichkeit zu geben, sich mit Zukunftsfragen auseinanderzusetzen. Es war ein großes Anliegen, das Thema Zukunft nicht nur von philosophischer Perspektive, sondern von vielen Seiten zu beleuchten, um auf jene Weise unterschiedliche Bezugnahmen auf die Zukunft zu verdeutlichen. Daher wurden im ersten Zyklus Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus verschiedenen Disziplinen zu Impulsvorträgen eingeladen. So wurden beispielsweise Klimawandel, Generationengerechtigkeit, Natur- und Zukunftsverantwortung sowie nachhaltige Zukunftsgestaltung thematisiert, was zu anregenden Gesprächen mit dem Publikum über Zukunftsfragen führten.
Für den zweiten Zyklus von September bis Dezember 2012 waren alle Personen aufgerufen, ein Konzept für die Gestaltung eines Denkzeitraums vorzuschlagen. Gemeinsam mit dem Zeit-Team der Praktischen Philosophie wurde dieser Prozess begleitet und durchgeführt. Dank der zahlreichen Ideen der Interessenten konnten spannende und differenzierte Denkzeiträume durchgeführt werden. Mit unterschiedlichen Lernmethoden, seien diese interaktiver, spielerischer oder kreativer Art, konnten an den Denkzeiträumen Teilnehmende gemeinsam über Fragen „Wie viel Zeit bleibt in einer verplanten Gegenwart für die Zukunft?“, „Was leisten soziale Arbeit und Sozialpädagogik für die Zukunft?“, „Welche Zukunftsstrategien werden im städtischen Bereich erarbeitet?“, „Wie steht es um die Beschaffenheit von natürlichen Ressourcen und Reserven, wenn Menschen weiter wie bisher leben?“, „Wie kann man sich Zukunftsvisionen spielerisch nähern?“ oder „Wie kann Kreativität als Zukunftsressource in der Bildung eingesetzt werden?“ nachdenken. Menschen sind in der Lage einen nachhaltigen Beitrag für die Zukunft zu leisten, wenn sie sowohl auf individueller als auch auf kollektiver Ebene kommunizieren und interagieren.
Auch junge, 10 bis 15-Jährige und erwachsene Autorinnen und Autoren waren bei diesem Projekt aufgerufen, sich schriftstellerisch mit Zukunftsfragen auseinanderzusetzen und diese im Rahmen eines Literaturwettbewerbs einzusenden. Im Literaturhaus wurden die Texte der jungen und erwachsenen Autorinnen und Autoren zum Besten gegeben.



















